Archive for the ‘Allgemeines’ Category

Eben kam eine E-Mail rein, welche mir die Sprache verschlagen hat…

vielen Dank für Ihre E-Mail. Gerne helfen wir Ihnen weiter.

Im Regelfall wird durch die Deutsche Telekom der Anschluss weitere 3 Monate berechnet.

Die angefallenen Beträge werden Ihnen in einer Abschlussrechnung wieder gutgeschrieben.

Da die Schaltung abgeschlossen ist und wir Ihre Rufnummer bereits übernommen haben, bitte wir Sie sich erneut an die Telekom zu wenden.

Haben Sie weitere Fragen? Wir sind gerne für Sie da.

Die drei Monate sind um und ich habe bisher keine Abschlussrechnung bekommen. Eine Kündigung liegt laut Telekom auch nicht vor.

Tja… ich geh dann mal die Vertragsdetails zwecks Kündigung bei 1 & 1 durch.

Der Titel muss so sein, weil ich selbst nicht ganz zufrieden bin mit dem jetzigen Aussehen des Berghanges.

Mir fehlen da Details wie Bäume, Sträucher, Felsen. Dies würde aber die Spielfeldfläche auf dem Berghang selbst zu stark verringern. Von daher habe ich mich vorerst gegen solche Details entschieden.

Berghang_Teil_1     Berghang_Teil_2     Berghang_Teil_3

Somit ist auch das optionale Zusatzgeländestück fertig.

Und wieder ist ein weiteres Teil vom Spielfeld fertig geworden.

Dieses Mal habe ich mir die Seite der Gobbos vorgenommen. Wie man an den Bildern schön sehen kann, habe ich vier Dübel angebracht, welche später die Halterung für den dort befindlichen Berghang bieten sollen.

Sollte der Berghang mal nicht zum Einsatz kommen, dann kann ich diese Stellen mit Steinen kaschieren.

Platte_2v6_Teil-1     Platte_2v6_Teil-2

Zusammen mit der anderen Platte sieht man sofort Unterschiede und Fehler meinerseits.

Tja… man sollte bestimmte Dinge halt nur machen, wenn man vom Kunstgrass die richtige Menge hat und während des Bastelns nicht noch anfängt zu experimentieren… Aber hey… nur dadurch lernt man! Smiley

Platte_2v6_Teil-3

Als nächstes werde ich den Berghang weiter basteln. Ein Falttisch muss noch geplant und gebaut werden um 120×180 cm an Fläche aufnehmen zu können und ich benötige auch noch eine Lagerungsmöglichkeit für die Spielfelder.

Viel Arbeit und auch viel Spaß ! Smiley

Als ob ich es geahnt hätte…

Die Mail an den Support habe ich bei 1&1 über die Internetseiten getätigt, welche für diesen Zweck von 1&1 angelegt worden sind. Dort kann man neben einem Text auch noch EINE Datei hochladen und damit an den Text anhängen.

Da ich aber DREI Rechnungen im PDF Format hatte, habe ich diese in ein ZIP-Archiv eingepackt und hochgeladen.

Und ratet mal was heute von 1&1 kam…

vielen Dank für Ihre E-Mail. Gerne helfen wir Ihnen weiter.

Damit wir Ihre Anfrage schnell bearbeiten können, reichen Sie bitte den kompletten Vorgang ausführlich ein.

Der von Ihnen in der E-Mail beigefügte Anhang, lässt sich über unseren Dateityp nicht öffnen. Bitte schicken Sie uns Ihren Sachverhalt erneut in einer PDF-Datei.

Äh… ja… äh… 1&1 ist also NICHT in der Lage ZIP-Archive zu öffnen…

Ok, also das Ganze diesmal als Rückantwort per E-Mail geschickt und diesmal die PDF Dateien einzeln angehängt.

1&1 bewegt sich zügig auf einen Frickler Award zu und wenn der erlangt wird, ist mein nächster Blogbeitrag gleichzeitig die Kündigung meines Vertrages mit denen.

Oh man… Ist das den soooo schwer?

/facepalm

Ja… ich weiß… Irgendwie ziehe ich das Chaos an. Und ich muss mir noch nicht mal Mühe dafür geben…

Eigentlich wollte ich meinen Sohn am Sonntag mit einem Kinobesuch überraschen und damit wir einen guten Sitzplatz bekommen, natürlich auch gleich die Karten vorreservieren.

Aber hey… wieso nicht auch gleich Online kaufen? Ich bin ja eigentlich ein Moderner Mensch.

Das Ticketsystem von CineStar ist leicht verständlich, einfach zu bedienen und… taugt nichts meiner Meinung nach.

Wieso?

Man wählt ein Kino aus, einen Film, einen Zeitpunkt, einen Sitzplatz, wählt den Bezahlungsweg, gibt z.B. die Kreditkartendaten an, drückt auf absenden und bekommt gesagt, dass man sich jetzt auf der Folgeseite (welche man nur per Buttonklick erreicht) dann ein Ticket ausdrucken kann.

Tja… die Seite ging aber nicht. Keine Antwort vom Server, auf Minuten hinaus. Und irgendwann war dann die Session abgelaufen.

Natürlich habe ich in den FAQs nachgesehen was man dann machen muss. Und nein, die Bestätigungsmail ist auch nicht angekommen und nein, die ist auch nicht in einem Spamfilter hängen geblieben…

Tja, da stand ich nun… 23,10 Euro für zwei Tickets ausgegeben und hatte nichts in der Hand.

Was lag näher als den Support anzuschreiben. Der erste las meine Email noch kurz vor Mitternacht… keine Antwort.

Die nächste Person am Montag Vormittag… keine Antwort.

Auch auf meine Versuche dort anzurufen… keine Antwort.

Tja… 23,10 Euro für einen Film ausgegeben, welche mir wirklich belastet worden sind, nichts erhalten und natürlich auch keinen Film gesehen.

Mein Fazit:

CineStar stinkt! Ich wünsche euch viel Spaß, aber mich und meine Familie habt ihr als Kunden auf Lebenszeit verloren. Zumal ich bei den Preisen lieber auf die DVD/BD dann warte. Popcorn kann ich auch zuhause haben!

Heute konnte ich endlich jemanden erreichen bei 1&1 zu einem Zeitpunkt, wo ausnahmsweise mal KEINE Wartungsarbeiten am System durchgeführt werden.

Wieso die immer Tagsüber stattfinden müssen entzieht sich immer noch meinem Verständnis…

Man konnte mir natürlich trotzdem nicht helfen. Schließlich wäre alles erledigt worden und die Telekom hätte die Kündigung zugesandt bekommen.

Man bat mich doch Kontakt mit der Telekom aufzunehmen und dort nachzufragen.

Ähm ja… soviel zur Aussage “Sie müssen sich um nichts kümmern. Wir regeln die Übernahme ihres Festnetzanschlusses für Sie".

Ok, also war der nächste Anruf dann auch kurz danach bei der Telekom. Und ratet mal was mir der Sachbearbeiter sagte auf meine Frage, ob die Kündigung eingegangen sei. Da kommt ihr NIIIIEEEE drauf! Zwinkerndes Smiley

“Nein uns liegt keine Kündigung vor.”

Also zurück zu 1&1, dort angerufen und dann kam die nächste Überraschung in Form des Telefonsystems von 1&1. Dieses stellte nämlich fest, dass ich kurz vorher schon einmal angerufen hatte und fragte mich, ob ich gleich zu dem vorherigen Gesprächspartner verbunden werden wolle.

Logisch wollte ich das!

Aber gelandet bin ich… irgendwo. Wo man mir nach erster Aussage nicht helfen konnte, aber dann doch!?

Äh ja… Ein wenig erschrocken bin ich schon wer so alles auf meine Kundendaten Zugriff hat… *Grussel*

Tja… was soll ich sagen… ich darf jetzt die Rechnungen der Telekom einscannen und soll diese dann 1&1 mit einer Beschreibung was passiert ist und was ich erwarte zusenden… Per EMail… wieso ich nicht die Elektronische Telefonrechnung nehmen darf weiß ich nicht… Ich kann die gerne ausdrucken und wieder einscannen…

/facepalm

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass dies noch lange nicht das Ende meiner Odysee ist.

Tja… allen Warnungen zum Trotz bin ich letztes Jahr im November komplett zu 1&1 gewechselt.

Vorher war ich da nur DSL Kunde, jetzt bin ich dort auch noch Festnetzkunde.

Nach Unterschrift teilte man mir mit, ich müsste mich um nichts kümmern. Auch die Kündigung bei der Telekom solle ich nicht machen müssen. Dies würde 1&1 alles für mich übernehmen.

Tja… Heute haben wir den dritten Monat wo 1&1 alles an Anschlüssen von mir hat, wo ich 1&1 mehr Geld bezahle und die Telekom mir trotzdem noch den Basisanschluss in Rechnung stellt.

Natürlich habe ich schon mehrmals in den letzten Wochen bei 1&1 angerufen, aber ratet mal was ich JEDES mal zu hören bekomme…

“Im Moment haben wir unangekündigte Wartungsarbeiten und können Ihnen da leider nicht helfen.”

Wieso komme ich mir im Moment nur so verarscht vor? Und wieso komme ich mir von der 1&1 Werbung nur so massiv ausgelacht vor?

Wieso muss ich als Kunde allem hinterher rennen? Wenn ich doch einen Vertrag mit 1&1 habe der diese Aufgaben an 1&1 gibt?

Und wie unfähig sind die ITler von 1&1 wenn die laufend und andauernd das System warten müssen?

Dazu fällt mir im Moment ein schöner Spruch ein:

“Einmal mit richtigen Profis zusammen arbeiten…”

Schauen wir mal ob 1&1 den Frickler Award noch packt… bisher hab ich noch keine fünf Negativpunkte zusammen…

Bald ist der offizielle IPv6 Day und ich konnte es mir nicht verkneifen heute schon einmal ein paar Tests durch zu führen.

Nicht das meine Internet Anbieter meinen mich morgen mal kurz verarschen zu müssen und mir für einen Tag einen funktionierenden IPv6 Zugang anzubieten.

T-Mobile als UMTS Anbieter in meinem Fall hat natürlich wie nicht anders zu erwarten ein negatives Ergebnis gebracht:

t-mobile_ipv6_test

Es hätte ja auch mal funktionieren können Zwinkerndes Smiley

Mein anderer Internet Anbieter 1&1 schneidet leider auch nicht viel besser bei den Tests ab Trauriges Smiley

1u1_ipv6_test

Leider konnte ich auch trotz einer Suche bei 1&1 nichts zum Thema IPv6 für DSL Kunden finden.

Die Root-Server sind wohl schon IPv6 fähig, aber was hilft mir dies als DSL Kunde?

Dieser in meinen Augen sehr leicht verständliche Blogbeitrag von 1&1 erklärt die Probleme und Technischen Hintergründe detailliert genug, um zu verstehen worum es bei IPv6 geht: IPv6 – wann kommt das neue Internet?

Wie üblich bleibt nur das Warten auf den großen Knall. Die IPv4 Adressen reichen nur noch bis 2012 und vielleicht haben die Maya ja recht gehabt… 2012 geht die Welt unter… Weil nicht mehr genug IPv4 Adressen da sind Zwinkerndes Smiley

Beim Aufräumen meiner alten Backups bin ich auf ein paar alte Teile der Hintergrundgeschichte zu Battle gestoßen.

Keine Ahnung ob die was taugen, aber vielleicht helfen sie dem einen oder anderen dabei eine Idee für ein eigenes Spiel zu bekommen.

Vorgeschichte

Wir, die wir noch leben, sind die letzten Vertreter der Menschlichen Rasse. Jahrtausende lang haben wir die Erde bevölkert, unsere Anzahl ging in die Milliarden und plötzlich…

Außer uns, wir die die Wächter genannt werden, gibt es nur noch ein paar wenige. Es sind vielleicht gerade mal ein paar tausend, welche gut behütet, tief unter der Erde, in ihren Cryogenischen Schlafkammern liegen und darauf warten, dass wir sie wieder wecken.

Aber die Zeit ist noch nicht reif. Wir würden untergehen, sobald wir wieder zurück an die Oberfläche gehen. Lange können wir aber nicht mehr warten. Die Störungen und Komplettausfälle der Cryogenischen Schlafkammern häufen sich und wir haben nicht mehr das Wissen und die Technik alle Schäden zu beheben. Es sind schon einige dadurch in ihren Schlafkammern gestorben.

Vielleicht ist es ja unser Schicksal, dass uns unsere eigenen Schöpfungen vernichten. Keiner weis mehr genau was damals geschah und warum wir verloren haben. Die Archive sind auch nicht mehr vollständig. Manchmal vermute ich, dass bestimmte Teile gezielt gelöscht wurden.

Ich habe versucht die einzelnen Fragmente, welche noch erhalten waren, wieder zu einem Gesamten zusammenzufügen, aber es gibt immer noch viel zu viel, was unklar oder vielleicht für immer verloren ist.

Das einzige was ich mit absoluter Gewissheit sagen kann ist, dass wir selbst an unserer jetzigen Lage schuld sind. Vielleicht ist es besser wenn ich dir das wenige was ich weis erzähle.

Den Berichten zufolge fing alles kurz nach Anfang des 2. Jahrtausends an. Das damalige Weltweite Datennetz, früher als Internet bekannt, befand sich gerade im Umbruch. Durch technische Neuerungen war es jetzt möglich sich über ein Interface, welches im Gehirn implantiert wurde, direkt in das Netz einzuklinken. Die Kommunikationsmöglichkeiten explodierten ins schier
Grenzenlose und viele Menschen verbrachten mehr Zeit in dieser Virtuellen Realität als im wirklichen Leben.

Wenige Jahre später kollabierte das Netz, warum ist mir unklar. Manche Archivdateien enthalten Hinweise auf einen neuartigen Computervirus, welcher Künstliche Intelligenz besäße, andere wiederrum deuten darauf hin, dass das Militär daran schuld wäre.

Der Zusammenbruch des Netzes hatte zur Folge, dass viele Computersysteme verrückt spielten. Das Weltweite Finanzsystem brach vollständig zusammen. Da sich jeder auf das Netz verlassen hatte, gab es auch keine Kommunikation mehr.

Als man dann nach ein paar Tagen wieder das Netz hergestellt hatte, waren viele Daten verloren. Auch die Kommunikation funktionierte nicht mehr richtig. Es gab einige Gebiete auf der Welt, welche man einfach nicht mehr erreichen konnte.

Viele Menschen wunderten sich darüber, machten sich aber wenig Sorgen. Man hoffte darauf, dass bald wieder alles besser würde. Aber stattdessen wurden es immer mehr Gebiete, welche nicht mehr zu erreichen waren. Am Anfang waren es nur Dörfer in abgelegenen Gebieten. Aber bald waren es auch Städte und schnell mehrten sich die besorgten Stimmen. Da man selbst kaum noch das
Haus verlies, den schließlich konnte man durch das Netz auch von zuhause aus arbeiten, wusste keiner genau, was wirklich geschah.

Erst als man in der Ferne ein Grollen und Donnern hörte, wurden den Menschen klar, warum die  anderen nicht mehr zu erreichen waren. Es war Krieg.

Aber wer kämpfte gegen wenn und warum? Das Militär schwieg auf die Fragen der Bevölkerung und auch die Presse brachte keine Nachrichten darüber. Es war so, als ob etwas schreckliches geschehen wäre und keiner durfte etwas darüber erzählen.

Tage später wusste man warum das Militär schwieg. Das Militär kämpfte gegen Roboter. Manche waren fast 10 Meter groß, andere gerade mal so groß wie ein Mensch. Aber sie schienen unzerstörbar zu sein. Für jeden der fiel, tauchte ein neuer auf und bald wurden die Frontlinien überrannt. Die
wenigen Einheiten, welchen die Flucht gelangt war, erzählten von grausamen Gemetzeln. Manche erzählten, dass diese Roboter Kampfmaschinen des Militärs waren, welche sich jetzt gegen ihre Schöpfer wandten.

Einige wenige erzählten, dass es gar weit hinter den Linien noch grausamere Maschinen gab, welche die anderen steuerten.

Es kam was kommen musste, man entschied sich Nukleare Waffen gegen den Feind einzusetzen. Die entsprechende Order wurde über das Netz weiter gegeben und man merkte erst kurz vor der Explosion er ersten Bomben, dass das Netz vom Feind gesteuert wurde. die Bomben fielen nicht auf den Feind, sondern auf uns selbst.

Die wenigen welche überlebten, retteten sich in die Berge, wohin die Roboter nicht kommen konnten und gruben sich Bunker, welche tief in die Erde reichten. Dort liegen sie nun, in ihren Cryogenischen Schlafkammern und warten auf den Tag, wo sie wieder zurück auf die Oberfläche kommen
können.

Jetzt weist du alles, was auch ich weis. Jeden Monat werden wir Wächter geweckt um Sonden zu entsenden, mit welchen wir prüfen ob es noch Feinde dort oben gibt. Es wurden schon lange keine mehr gesehen, aber wir wissen das sie schlau sind. Sie warten, sie warten darauf, dass wir wieder zurück kommen und sie uns komplett vernichten können.

Vielleicht kommt ja irgendwann einmal der Tag, an welchem wir wieder den Himmel sehen werden. Vielleicht gibt es ja sogar noch andere wie uns, welche sich auch retten konnten.

Das Erwachen

Mensch ist mir kalt war mein erster Gedanke.  Ich brauchte eine Weile um mich zu orientieren, aber plötzlich wurde es mir schlagartig klar wo ich mich befand. Ich war in einer Cryogenischen Schlafkammer und irgendwas hatte das Aufweckprogramm gestartet. War es etwa endlich soweit? Konnten wir wieder zurück kehren auf die Oberfläche?

Mit einem Zischen glitt die Luke der Cryogenischen Schlafkammer auf und gab den Blick auf die vielen anderen Schlafkammern frei. Die Schlafkammern waren in einem Kreis um den Zentralen Schacht aufgestellt, welcher sich hunderte von Stockwerken nach oben und nach unten erstreckte.
Es waren so viele Schlafkammern, alle waren besetzt, aber wir hatten trotzdem nicht alle retten können.

Was war mit ihnen geschehen? Hatten die Maschinen sie wie die anderen dahin gemetzelt. Nur um den einen Befehl zu Ende zu führen, der lautete: Tötet alle Menschen. Es war grausam. Die Maschinen stürmten über alle unsere Verteidungsstellungen hinweg als ob sie gar nicht vorhanden wären. Für jede von uns zerstörte Maschine tauchten 2 weitere auf.

Am Anfang dachten wir noch wir könnten gewinnen, aber selbst der verzweifelte Einsatz der Atombomben brachte nichts mehr. Die Maschinen hatten sich schon zu sehr verbreitet. Wir zerstörten unsere eigene Welt um unsere eigenen Geschöpfe zu zerstören.

Ich bin kein besonders Gläubiger Mensch, aber war es nicht Ironie das wir versuchten Gott nachzueifern und so stolz über unsere Schöpfung waren, das wir ganz übersehen hatten, dass sie genauso Fehlerhaft war wie ihre Schöpfer. Als wir dies merkten war es zu spät. Viel zu spät. Zum Ende des Krieges hatten von den Aber Milliarden Menschen die ehemals auf der Erde lebten, nur noch ein paar Millionen überlebt.

Bei der großen Flucht vor den Maschinen starben in wenigen Tagen noch mehr Menschen, als in den Wochen zuvor. Eiligst wurden Bunker mehrere Kilometer tief in die Erde getrieben und dort soviel Material untergebracht wie möglich. Die ganze Zeit über mussten die Maschinen abgelenkt werden, damit sie unsere Flucht in die Bunker nicht bemerkten. Viele gute Soldaten starben zu dieser Zeit. Es ging schon lange nicht mehr um den Sieg über der Feind. Es ging um das nackte Überleben der Menschheit.

Beinahe hätten die Maschinen es geschafft den Hauptbunker zu finden, aber ein verzweifelter Einsatz einer der letzten Truppen stoppte sie lange genug. Die Soldaten gingen ohne zu Zögern in den Tod. Sie stürmten auf die Maschinen zu, durchbrachen ihre Linien und zündeten in ihrer Mitte eine der letzten noch vorhandenen Atombomben. Die Wucht der Explosion spürte man noch im Bunker.

Sie war so gewaltig, dass die Eingänge zum Bunker verschüttet wurden, was uns wohl das Leben rettete. Für die Maschinen waren wir nicht mehr da. Keiner weis wie viele Menschen die Maschinen noch töteten. Eine Weile lang hatten wir noch Kontakt zu den Satelliten, aber dieser brach auch bald ab, als die Maschinen die Satelliten zerstörten.

Kontakt!

Wir waren nun seit etwa 2 Stunden wieder aus unserem Cryogenischem Schlaf erwacht und noch immer wusste keiner was den geschehen wahr. Das Aufweckprogramm wurde allem Anschein nach von außen gestartet, nur konnte keiner feststellen von wem.

Viele von den Zivilisten irrten Ziel und Planlos durch die Gänge und Ebenen. Viele hatten es damals im letzten Moment noch in den Bunker geschafft und wurden einfach in die erstbesten Schlafkammern untergebracht die man finden konnte. Viele Familien wurden dadurch auseinander gerissen.

Außerdem wahr das übrig gebliebene Technische und Medizinische Personal durch das gleichzeitige Aufwecken aller Personen so sehr überfordert, dass man einige in ihren Schlafkammern vergessen hatte. Dies währe nicht weiter schlimm gewesen, aber nicht jede hatte sich von selbst geöffnet. Man fand Tage später nur noch wenige davon Lebend in ihren Schlafkammern an.

Unser größtes Problem aber war, dass es nicht genügend Vorräte gab. Am Anfang wollte man die Leute einfach wieder in die Cryogenischen Schlafkammern zurück schicken, aber durch einen Computerfehler konnten die Schlafkammern nicht mehr neu benutzt werden.

Unser anderes Problem war, dass wir noch nicht mal feststellen konnten, wie es im Moment auf der Oberfläche aussah. Alle unsere Sonden wahren zerstört oder konnten von uns nicht mehr erreicht werden. Unsere Offiziere beschlossen deshalb, dass man eine Kundschafter Truppe nach oben schicken sollte um das Gelände zu erkunden und eine kleine Basis zu errichten.

Mein Zug war dann schließlich derjenige dem diese Aufgabe zufiel. So richtig scharf wahren wir nicht darauf, aber es wahr auf jeden Fall besser, als weiterhin hier unten zu bleiben. Das Chaos nahm von Minute zu Minute zu und es gab sogar schon Gerüchte darüber, dass die Reaktoren im Moment aufgrund der vielen Maschinen die durch das Aufwecken gestartet worden wahren, schon mehr als nur überlastet währen.

Vorsichtig traten wir aus dem dunklen Höhleneingang ins helle Tageslicht hinein. Geblendet Schloss ich kurz die Augen, rieß sie aber schnell wieder auf um einen Blick auf mein Strahlungsmesser zu werfen. Die Strahlung wahr nicht viel höher als normal. Dies wahr seltsam. Kurz bevor damals alle in den Cryogenischen Schlaf versetzt worden sind, hatte eine der letzten verbliebenen Einheiten in einer Verzweiflungstat eine Atombombe gezündet, um den vorrückenden Feind zu stoppen. Dies wahr in unmittelbarer Nähe geschehen, aber es gab überhaupt keine Anzeichen darüber.

Wir überprüften vorsichtig die nähere Umgebung, aber es wahr kein Feind zu entdecken. Dies wahr wirklich seltsam. Eigentlich hatten wir erwartet, dass die Bots auf uns warten würden. Es wahren Maschinen und als solche kannten sie keine Ungeduld. Maschinen hielten immer an ihrem Programm fest und laut diesem, würden sie einfach auf uns warten und uns nach unserem Auftauchen sofort wieder angreifen.

Was wahr geschehen? Wir befanden uns gerade auf dem Rückweg zum provisorischem Feldlager, als ich eine Funkeln auf einem Abhang sah. Ich gab meinen Kameraden ein Zeichen und vorsichtig krochen wir auf das etwas zu was dort in der Sonne so glitzerte.

Ein guter Freund hat mir heute über OnLive erzählt.

OnLive_Logo_black_background

Leicht verwundert fragte ich ihn, ob das den in Deutschland schon verfügbar wäre.

Eigentlich nein, aber… man kann es trotzdem verwenden!

OnLive setzt im Moment keine sogenannte GeoIP Sperre ein, um Benutzer aus dem Ausland (der Heimatstandort ist Amerika) auszusperren. Deshalb langt es schon einfach einen Benutzer bei OnLive anzulegen und OnLive selbst zu installieren. Dies geht zügig, die Anwendung ist auch nicht besonders groß.

Schnell klickt man sich durch die Optionen, welche sehr wenige sind und leicht verständlich. Machen muss man dies übrigens nicht! OnLive benötigt nicht viel und läuft ohne Probleme auf dem PC. Hat man dann noch eine schneller Internetanbindung mit einem niedrigen Ping, kommt schnell echter Spaß auf.

Was aber ist OnLive?

Irgendwo auf der Welt stehen viele sehr leistungsstarke Computer auf denen Spiele laufen. Man wählt sich eines dieser Spiele aus und spielt es.

Keine Installation notwendig. Das Spiel startet schneller als auf dem normalen PC. Man braucht keinen neuen PC der leistungsfähig sein muss. Eine Maus, Tastatur und ein Monitor lagen vollkommen.

Oder wer es noch einfacher haben will… ein kleines Endgerät mit kabellosen Gamepad langen komplett. Dieses wird an den Internetanschluss und am Fernseher angeschlossen. Fertig !

Gespielt habe ich Unreal Tournament III, World of Goo und mein Sohn hat dann noch kurz Lego Batman an getestet. Und beide sind wir der Meinung:

OnLive rockt!

Vergleiche ich OnLive z.B. mit Steam, dann hat OnLive locker die Nase vorne.

Keine Probleme mehr wegen einem Amoklaufenden Kopierschutz (wie heute bei Anno 1404 Gold Edition bei mir geschehen), keine Probleme mit fehlenden Aktualisierungen der Spiele, man braucht keinen neuen PC und die Spiele sind sofort spielbar.

Ich persönlich freue mich schon auf einen hoffentlich bald statt findenden offiziellen Start von OnLive in Deutschland.