Nachdem ich in den letzten Tagen angefangen habe meine Basisbibliotheken auch an andere weiter zu geben, mußte ich natürlich auch anfangen die Qualität weiter zu erhöhen. Was für mich persönlich reicht, muß für andere noch lange nicht genügen.

Sprich, ich kann mit einigen Nebeneffekten leben, andere aber nicht. Noch übler wird dies, wenn man Klassen/Methoden dann verwendet, dass Programm dann Fehler erzeugt und man nicht weiss, ob der Fehler am eigenen Programm liegt, oder an meiner Basisbibliohek.

Hierfür verwendet man üblicherweise Testtools wie z.B. NUnit. Aber es gibt es auch noch ein weiteres, sehr nützliches Tool.

Und zwar NCover.

Mittels NCover kann man unter anderem ermitteln, ob während der Laufzeit des eigenen Programms überhaupt alle Quellcodezeilen angesprungen worden sind. Nicht selten hat man bei Unittests nicht alle Möglichkeiten abgedeckt und später eventuell wichtige Quellcodebereiche werden erst gar nicht angesprungen.

Man sollte aber jetzt nicht davon ausgehen, dass Tools wie NUnit oder NCover alle Möglichkeiten abprüfen können. Jedes dieser Tools ist nur so gut, wie die zugrundeliegenden Unittests und das Ergebnis ist stark abhängig von den Rahmenbedingungen.

Bei mir wird NUnit ein fester Bestandteil meines Entwicklungsprozesses im Privaten Bereich werden. NCover kommt für finalisierende Tests hinzu, wird aber nur sporadisch eingesetzt werden.

Kleine Anmerkung am Rande: Ein Kollege meinte die Tage mal wieder zu mir, dass Unittests absolut unsinnig sind und den Entwicklungsprozess nur verlängern würden. Ja, sie verlängern ihn, dafür steigt die Qualität des Ergebnisses enorm und man hat später weniger Wartungsaufwände. Tja… es gibt halt immer wieder “Programmierer”, welche Quantität über Qualität stellen. Traurig, aber ich werde mir so eine Arbeitsweise nicht zu eigen machen. :D

One Comment

  1. Solar says:

    Unittests unsinnig…? Das ist dann wohl der feine Unterschied zwischen “Programmierer” und einem Softwareentwickler.

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