Archive for December, 2005

Gestern fragte mich ein Freund ob er die Sourcen von KolonialKampf bekommen könnte. Rausgerückt habe ich sie nicht. Wieso eigentlich nicht?

Nach dem durchsehen der Sourcen überkam mich ein wenig Wehmut und Heimweh nach dem alten KolonialKampf. Da ich im Moment dabei bin .NET zu lernen würde KolonialKampf recht gut als Studienobjekt passen.

Na vielleicht überkommt mich die Lust wieder und ich programmiere KolonialKampf vollständig neu und besser in .NET nach. Mal schaun.

Und nein, die Sourcen rücke ich nicht raus ;) Totales Chaos :(

Nur mal so am Rande zur Info… ich habe zwar noch ein Backup der Spieldaten von KolonialKampf, die EMail-Adressen werden aber nicht verwendet werden. Also keine Angst vor Spam oder sonstigem.

Wenn Ruinen der Macht weit genug ist das sich eine Registrierung als Betatester lohnt, wird es hier einen Link dazu geben.

Nach einigen Überlegungen wird das Spiel in C# und ASP.NET erstellt. Zum einen muß ich das eh für meinen Beruf lernen und können, zum anderen habe ich hier technisch wesentlich mehr Möglichkeiten.

Microsoft hin oder her, aber im Bereich Programmierersupport haben die langsam echt gute Arbeit geleistet. Da bekommt man kein RTFM oder “man man” entgegen geworfen.

Bei den Browsern werde ich den Hauptfocus auf den Internet Explorer 6.0 und dem Firefox/Mozilla legen. Opera wird von mir zuerst nicht beachtet. Wenn sich hier später ein Tester findet der die Unzulänglichkeiten vom Opera ausmerzen will, dann kann man das nachholen.

Browser wie AWeb, Voyager und wie das Kleinvieh sich sonst so nennt wird von mir vollkommen ignoriert. Es gibt Grenzen des Sinnvollen ;)

Das Spiel wird von mir in viele einzelne Module aufgesplittet, welche von den verschiedenen Programmierern relativ unabhängig voneinander erstellt werden können. Das entlastet mich und gibt mir auch mehr Zeit mich um Details zu kümmern.

Hier ein Ausschnitt aus dem Grobkonzept…

4.2 Charaktertypwahl
4.2.1 Charaktertyp Krieger
Er hat die Grundlegenden Forschungen für Bronze und das Schmieden von einfachen Waffen schon in seinem Techtree vorhanden. Auch kann er schneller Soldaten ausbilden. Die Moralwerte seiner Soldaten sind von Anfang an recht hoch und er beginnt mit einer kleinen Menge von Soldaten.

Als Nachteil hat er weniger Resourcen und die Forschungen gehen bei ihm langsamer vorran als bei anderen Spielerklassen. Der gesamte Focus liegt auf Waffen und Armee. Sollte er hierfür etwas erforschen, dann hat er einen Bonus bei diesen Forschungspunkten was ihm in der Waffenentwicklung einen nicht unerheblichen Vorteil bietet.

4.2.2 Charaktertyp Händler
Er hat von Anfang an mehr Resourcen, hat schon die Grundlegenden Transportmittel erforscht und bekommt auf jede Forschung die mit Transport oder Rohstoffgewinn einen Bonus. Auch erhält er von den fahrenden Händler einen Rabatt. Seine Bevölkerung ist sehr zufrieden und neigt weniger zu Aufständen.

Im Nachteil hat er Probleme mit der Waffenentwicklung und dem Erkunden von neuen Gebieten. Dies dauert bei ihm wesentlich länger als bei anderen Klassen. Er ist im Bereich Armee zwar nicht hilflos, aber sein Focus liegt mehr auf Handel/Transport und Rohstoffgewinn. Als Händler ist es zu empfehlen frühzeitig ein paar Söldner anzuheuern, welche solange sie gut bezahlt werden und reichlich Bier bekommen, die Siedlung gut gegen Angriffe von außen schützen können.

4.2.3 Charaktertyp Entdecker
Er hat am Anfang sehr viele Rohstoffe, kennt schon Goldmünzen und hat verschiedene Details des Techtrees erforscht. Die erforschten Teile beziehen sich auf die Grundlagenforschungen für Seekarten und die bildenden Künste. Sein gesamter Focus ist auf Forschung ausgerichtet. Was auch immer er dort erforscht, es wird im schnell gelingen. Problematisch sind nur die Waffen, welche sich ihm aufgrund seiner sehr friedlichen Einstellung verschließen und er hier vollkommen auf Söldner angewiesen ist. Seine Schiffe kommen viel schneller an ihr Ziel, können aber nicht so viel Ladung transportieren wie die eines Händlers.

Als Nachteil sind die fehlenden Angriffsmöglichkeiten zu sehen, da ihm hier bei der Waffenforschung kein großer Wurf gelingen wird. Anderstrum gesehen kann er sehr gute Verteidigungseinrichtungen erforschen und bauen lassen. Mit einer guten Söldnerarmee bestückt kann sich auch ein schlecht ausgerüsteter Krieger hier die Zähne ausbeißen.

Heute ein weiteres Schmankerl…

Hier nun die von mir geplanten Rassen und ihre grobe Beschreibung.

Ant’torok

Diese Rasse gilt als ausgestorben. Den wenigen Information nach, welche unseren Weisen erhalten blieb, sind die Ant’torok ein sehr kriegerisches Volk gewesen dessen Aussehen nicht dem unseren entsprach. Den Beschreibungen nach müssen sie in sehr großer Anzahl existiert haben und weder Angst noch Schmerzen gespürt haben.

Viel mehr ist uns nicht über sie bekannt. Zu unserem aller Glück gibt es keine Ant’torok mehr. Denn sonst wären wir alle schon längst tot.

ur‘mAgol

Diese Rasse lebt auch heute noch versteckt in den Bergen. Nur selten bekommt man sie zu Gesicht. Von ihrem Aussehen her gleichen sie uns, sind aber wesentlich graziler gebaut und leben vollständig im Einklang mit der Natur.

Gerüchten zufolge sind einige von ihnen mehr Pflanze als Fleisch. Die wenigen Dinge die man von ihnen fand, bestehen aus dem Holz des Sta’rok Baumes, welches aufgrund seiner Härte sehr schwer zu bearbeiten ist.

kel’Takar

Diese Rasse ist im Flachland zu finden. Sie sind nicht mehr als Pferde mit einem Oberkörper, der dem unseren gleicht. Ansonsten ist ihr Verhalten sehr primitiv. Sie besitzen keine uns bekannte Kultur und sind sehr kriegerisch. Auseinandersetzungen werden von ihnen immer mit einem Kampf beglichen. Deshalb ist es auch sehr schwer mit ihnen in Verbindung zu kommen. Nicht selten endeten die Versuche der Kontaktaufnahme tödlich.

Wenn man einen von ihnen zu Gesicht bekommt, sollte dieser weit entfernt oder tot sein, alles andere ist der eigenen Gesundheit nicht zuträglich.

Die Altvorderen

Sie sind die, von welchen wir abstammen. Ihre Kultur brachte Wohlstand und Frieden hervor und trotzdem wurden sie vernichtet. Heute gibt es nur noch weniges an Wissen über sie, aber genug um uns erfürchtig staunen zu lassen.

Gerüchten zufolge gibt es noch Orte, an welchen man Überreste von ihrer Schaffenskunst erblicken kann. Nur liegen diese in den verbotenen Zonen, welche wir aus Angst um unser Leben, und den Schrecken die dort hausen, nicht betreten wollen.

Die Verlorenen

Dies sind wir. Nach dem Verlust unseres Wissens und dem Untergang der Altvorderen gaben wir uns diesen Namen. Wir haben keine Vergangenheit und keine Zukunft. Jeder von uns lebt nur für den Augenblick weil wir nicht wissen, was Morgen kommen wird.

Und hier der Einleitungstext den neue Spieler bekommen werden…

Einst repräsentierten wir eine große Kultur und allerorts herrschte Frieden und Wohlstand – wir lebten im Paradies.

Jedoch unsere Ahnen zerstörten all dieses durch einen unverzeihlichen Fehler.

Heute hausen wir in einfachen Steinhäusern und bestellen unser Land. Von unserer Kultur sind nur noch wenige Gebildete übrig geblieben und selbst diese haben nur noch Fragmente unseres einst so großen Wissens erhalten können.

Aus den Erzählungen der Weisen geht hervor, das ein großes Unglück und ein daraus folgender Krieg unsere einstige Hochkultur zerstörte. Unsere Rasse war nur knapp der vollständigen Auslöschung entgangen.

Aus dem wenigen Wissen was gerettet wurde geht nur hervor, dass die Ant’torok erst einzelne Siedlungen und später sogar unsere Großstädte angegriffen und vernichtet haben müssen. Unsere Weisen konnten uns heute noch nicht sicher sagen was Großstädte waren und was die Ant’torok gewesen sind.

So viel Wissen ging verloren in den Schlachten und wir werden von Jahr zu Jahr weniger. Uns fehlt Nahrung und eine gute Führung.

Nach vielen Überlegungen wenden wir uns nun an dich mit der Bitte, uns in diesen dunklen Zeiten zu führen und unser Volk wieder zu Ruhm und Wohlstand zu führen.

Sei dir aber gewiss, dass es in unserem Volke einige gab, welche mit deiner Wahl nicht zufrieden waren und geschworen haben dich zu vernichten.

So übernimm nun dein Amt und sei uns ein guter Herrscher.

Und so fängt es wieder an…

KolonialKampf war ein Browsergame was recht gut ankam, aber aufgrund von Zeitmangel und Designfehlern wurden wichtigen Sachen nicht mehr fertig.

Irgendwann mußte ein Schlusstrich gezogen und das Spiel abgeschaltet werden.

Mit Ruinen der Macht will ich einen Neuanfang machen. Ein komplett neues Konzept mit vielen neuen Ideen. Und bevor dieses Konzept nicht fertig ist, wird keine Zeile Source entstehen. Nochmal werden wir euch das nicht zumuten! ;)

Verfolgt einfach in den nächsten Wochen dieses Blog. Ich bin zwar kein besonderst fleißiger Poster, aber ab und an lasse ich ein paar Details raus als Schmankerl ;)